Live Ticker

Live Ticker: Die DV im Überblick

Die Delegiertenversammlung ist zu Ende. Unseren ganzen Liveticker können Sie hier nachlesen.


Live Ticker: Milchkuh-Prämie gefordert

Hans Peter Hauser begründet seine Forderung mit dem «gnadenlosem Preisdruck». Der Schweizer Milchproduktion drohe das gleiche Schicksal wie seinerzeit der Textilproduktion.


Live Ticker: Milchkuh-Prämie gefordert

Milchproduzent Hans Peter Hauser, ehemaliger Präsident der Glarner Bauern, fordert eine Milchkuhprämie von 500 Franken pro Tier. Die Schweizer Milchproduzenten sollten sich im Rahmen der Agrarpolitik 2018-21 einsetzen.


Live Ticker: Christophe Noël neuer Vizepräsident

Aufgrund des Rücktrittes von René Vonlanthen ist ein neuer 1. Vizepräsident aus der lateinischen Schweiz zu wählen. Gewählt wird Christophe Noël aus Vuissens FR.


Live Ticker: Vorstandswahlen

Für den Berner Bauernverband wird Ulrich Fahrni aus Rumisberg BE gewählt.


Live Ticker: Vorstandswahlen

Für den Tessiner Milchverband FTPL wird Emilio Bossi aus Ambri TI in den SMP-Vorstand gewählt.


Live Ticker: Vorstandswahlen

Aus dem Vorstand scheiden Nello Croce, Andreas Müller und René Vonlanthen aus. Für den Freiburger Milchverband wird Gabriel Yerly aus Berlens FR gewählt.


Live Ticker: Deutliches Ja

Nun folgt die Abstimmung - und diese fällt deutlich aus. Mit 147 Ja zu 9 Nein und bei 9 Enthaltungen geben die Delegierten grünes Licht für die Finanzierung der Lactofama bis Ende Jahr.


Live Ticker: Lactofama

Beat Schwager kritisiert zudem die Preisgestaltung bei Emmi und deren Umsetzung der Segmentierung.


Live Ticker: Lactofama

Beat Schwager von den Thurgauer Milchproduzenten hält fest, dass es nicht sein könne, das nichtbezahlende Mitglieder ebenfalls Massnahmen der Lactofama in Anspruch nehmen können.


Live Ticker: Ruedi Schnyder reagiert

Die TMP werde der Finanzierung grossmehrheitlich zustimmen. Allerdings in der klaren Erwartung, dass Zerreisproben wie in den letzten Monaten nicht mehr vorkommen.


Live Ticker: Ruedi Schnyder reagiert

„Die Gegner blenden aus, dass der schwarze Peter der Restmengen in Eigenverantwortung selten nicht weitergegeben wird“, sagt Ruedi Schnyder.


Live Ticker: Lactofama

Ruedi Schnyder blieb ausserdem weiterhin Präsident. Ein entsprechender Antrag wurde im Verlaufe der Versammlung zurückgezogen.


Liveticker: Lactofama

An der Generalversammlung von Ende März sprachen sich die Thurgauer Milchproduzenten relativ deutlich mit 237 zu 136 Stimmen für die Lactofama für die Weiterführung der Lactofama AG aus.


Liveticker: Lactofama

Daraufhin sammelten Roland Werner, Präsident der Thur-Milch-Ring AG und Godi Siegfried, Präsident der PMO Züger Forster, Unterschriften gegen TMP-Präsident Ruedi Schnyder und setzten dessen Abwahl auf die Traktandenliste der GV.


Liveticker: Lactofama

Die Beiträge an die Lactofama AG haben die Mitglieder der Thugauer Milchproduzenten (TMP) gespalten. Zum Eklat kam es, als der Vorstand der TMP Ende 2015 säumigen Zahlern der Lactofama-Beiträge die Betreibung androhte.


Liveticker: «Problemzone im Osten»

Ruedi Schnyder, Präsident der Thurgauer Milchproduzenten, tritt ans Mikrofon. Er sei Präsident einer «dieser Problemzonen im Osten».


Live Ticker: Lactofama

„Für die Zukunft ist nichts in Stein gemeisselt“, sagt Stefan Hagenbuch, allerdings habe man aktuell keine alternative Massnahme zur Hand, die sofort umsetzbar und von 95 % der Milchproduzenten getragen werde.


Live Ticker: Lactofama

Auch bei Biobutter seien durch die Lactofama die Lagerbestandesentwicklung gebremst worden.


Live Ticker: Lactofama

Stefan Hagenbuch ist denn auch überzeugt von der Wirkung der Lactofama. Die Butterlager wären ohne Lactofama im vergangenen Frühjahr auf 9677 t angestiegen, ist Hagenbuch überzeugt.


Live Ticker: Lactofama

Weitere 0,3 Mio Franken stehen für Biomilch zur Verfügung. Damit erfülle die Lactofama auch die Bedingung, für Bio- und ÖLN-Milch zwei Kassen zu führen.


Live Ticker: Lactofama

Mittel, die 2015 nicht ausgeschöpft wurden, sind auf das Jahr 2016 übertragen worden. „Rund 1,5-1,7 Mio Franken stehen für Molkereimilch zur Verfügung“, sagt Hagenbuch.


Live Ticker: Lactofama

Wie Stefan Hagenbuch sagt, wurde das Finanzierungsverhältnis von 85:15 eingehalten.


Live Ticker: Lactofama

Das Geld dazu kommt zur Hauptsache aus dem SMP-Marktstützungsfonds (9,7 Mio Franken). Weitere 1,8 Mio Franken bezahlten die Lactofama-Aktionäre.


Live Ticker: Lactofama

Davon wurde der grösste Teil von Emmi und Cremo zu Butter und Rahm verarbeitet und exportiert.


Live Ticker: Lactofama

Wie Lactofama-Geschäftsführer Stefan Hagenbuch sagt, habe man im vergangenen Jahr 71,7 Mio kg Milch zu einem Preis von 29 bis 38 Rappen ab Hof aus dem Markt genommen.


Live Ticker

2015 hat Lactofama gut 11 Mio. Franken eingesetzt, um C-Milch vom Markt zu räumen.


Live TIcker: Lactofama

Im Vorfeld wurde viel spekuliert, was mit der Lactofama passiert. In der Ostschweiz formierte sich Widerstand, Produzenten verweigerten die Finanzierungsbeiträge von 0,35 Rappen je Kilo Verkehrsmilch.


Live Ticker: Sammelpromotion Butter

Charlotte Hofstetter erklärt, dass Swissmilk am Donnerstag «in geheimer Mission» unterwegs sei. Und zwar will man den Detaihandel von der geplanten Sammelpromotion zu überzeugen versuchen.


Live Ticker: Sammelpromotion Butter angekündigt

Charlotte Hofstetter kündigt an, dass man diesem Problem mit einer neuen Sammelpromotion analog «Swiss Milk inside» entgegentreten wolle.


Live Ticker: Sammelpromotion Butter angekündigt

Charlotte Hofstetter kündigt an, dass man diesem Problem mit einer neuen Sammelpromotion entgegentreten wolle.


Live Ticker: Sammelpromotion Butter

Charlotte Hofstetter kündigt an, dass man diesem Problem mit einer neuen Sammelpromotion entgegentreten wolle.


Live Ticker: Palmöl

Ein Delegierter will wissen, was Swissmilk gegen den zunehmende Verdrängung von Butter durch Palmöl tue?


Live Ticker: Snapchat und Veganismus

Laut Hofstetter wird auch der Veganismus eine Herausforderung. Sie befürchtet, dass sich dieser zu einem Lifestyle entwickeln könnte. Swissmilk müsse deshalb auch dagegenhalten und die Vorteile einer Ernährung mit Milch, Fleisch und Eiern hervorheben.


Live Ticker: Snapchat und Veganismus

Hofstetter nennt ihre Tochter als Beispiel, welche stark den neuen Instant-Messaging-Dienst Snapchat nutze.


Liveticker: Basismarketing

Charlotte Hofstetter, Bereichsleiterin Swissmilk Marketing, informiert über das Basismarketing. Sie hält fest, dass sich die zukünftige Konsumenten und Konsumentinnen hauptsächlich über soziale Medien informieren.


Liveticker: Hanspeter Egli

Die Bauern in der Ostschweiz würden sich nun darauf vorbereiten, indem sie die eigenen Milchmengen optimieren und maximieren. In diesem Umfeld müsse man nun eine gemeinsame Lösung finden, die auch umsetzbar seien, hält er fest.


Hanspeter Egli reagiert

Einerseits gebe es weder von Seiten Bund die nötige Rückendeckung um eine allgemeine Mengensteuerung einzuführen. Andererseits fehle es sieben Jahre nach dem Ausstieg aus der Kontingentierung an einer fairen Referenzmenge.


Hanspeter Egli reagiert

Dennoch wolle er etwas richtigstellen: „Die Mengensteuerung ist keine Frage des wollens, sondern eine Frage des könnens“, sagt Egli.


Hanspeter Egli reagiert

Hanspeter Egli tritt nach Dider Roch ans Renderpult. Er wolle seinen Vorredner in vielen Punkten unterstützen, sagt der Präsident der Vereinigten Milchbauern Mitte Ost.


Kern reagiert

Hanspeter Kern dankt Didier Roch für seine Worte. Er habe aber schon vor der Prolait-Delegiertenversammlung seine Bereitschaft erklärt, «noch einmal über dieses Thema zu sprechen».


Live Ticker

«Wir müssen eine Lösung für diese Überproduktion finden», schliesst Roch. Dass Angebot müsse der Nachfrage angepasst werden, statt Feuerwehrübungen zu veranstalten.


Live Ticker

Prolait schlägt vor, alle Akteure sollten Anfang des Jahres, Mengen und Preise vertraglich festzulegen. «Wir müssen eine Lösung für diese Überproduktion finden».


Vorschlag von Prolait

Aber: Bei der Molkereimenge sähe es ganz anders aus, so Roch. Die Prolait fordert eine stärkere regionale Zusammenarbeit.


Didier Roch

«Ich habe immer mehr Mühe, meinen Kollegen zu erklären, welche Entscheide im SMP-Vorstand gefällt wurden», sagt Roch. Mit Swiss Milk inside habe das Marketing zwar hat einen guten Erfolg verbuchen können.


Prolait-Vizedirektor ergreift das Wort

Didier Roch, Vizepräsident der Prolait und Vorstandsmitglied der SMP, tritt ans Mikrofon: «Ist der Molkereipreis jetzt tief genug? Oder muss er noch tiefer fallen?»


Prolait

Die Beiträge werden auf ein Sperrkonto einbezahlt. Die Beiträge könnten nur unter der Voraussetzung ausbezahlt werden, dass die SMP konkrete Massnahmen umsetzen, um das Angebot der Nachfrage anzupassen, teilte Prolait unlängst mit.


Prolait

Die Westschweizer Produzentenorganisation Prolait hat beschlossen, die Verbandsbeiträge an die Schweizer Milchproduzenten (SMP) vorübergehend zurückzuhalten.


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Daneben fordert man den Umbau des GMF-Programms in Richtung eines Raufutterprogrammes und last, but not least, die Vereinfachung der Administration und Kontrollaufwände.


Live Ticker

Nüesch fordert eine Korrektur der unverhältnismässigen Abgeltung für Ökologische Ausgleichszahlungen, stattdessen eine Weiterentwicklung des RAUS-Programmes und eine Erhöhung der Tierwohlbeiträge.


Live Ticker

Daneben müsste die aus Sicht der SMP übersteuerte Agrarpolitik in Richtung der Initiative für Ernährungssicherheit umgestaltet werden.


Live Ticker

„Es ist eine Illusion, noch zusätzlich die Grenzen zu schliessen, wir haben den Käsefreihandel“, relativiert Nüesch die Möglichkeiten von mehr Grenzschutz.


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Auch der Grenzschutz soll nach Ansicht von Kurt Nüesch aufrechterhalten werden.


Liveticker: Die Politik muss mithelfen

Für die Schweizer Milchproduzenten sei deshalb nach wie vor der politische Rahmen von grosser Bedeutung. Man erwartet keine Kürzung bei der Landwirtschaft. Die Kredite fürs Schoggigesetz seien so hoch wie möglich zu halten.


Live Ticker: «Nicht ausblenden»

Er zeige diese Grafiken nicht, um die Situation in der Schweiz erträglicher zu machen, aber „wir dürfen die Situation im Ausland nicht ausblenden“, sagt Kurt Nüesch.


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Da die EU einer der grössten Milchproduzenten ist, und auch Neuseeland und die USA in anderen Ländern ihre Produkte absetzen wollen, aber nicht können, sinkt der globale Miclhpreis. „So tiefe Preise hatten wir zuletzt 2009“, sagt Kurt Nüesch.


Live Ticker: Miserable Preise

In der EU im Gegenzug ist die Produktion seit der Aufhebung der Milchquote stark gestiegen.


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Allerdings sei die Währungssituation in Russland schwierig – der Wert des russischen Rubel sinkt – und damit auch die Kaufkraft der Bevölkerung. Auch die Wirtschaft in China schwächelt und sorgt für unsichere Absatzprognosen.


Live Ticker: Russlandembargo

"Vom Russlandembargo hätte man profitieren können, aber da haben sich andere Probleme dazugesellt“, sagt Kurt Nüesch. Denn die Schweiz unterliegt nicht dem Importembargo der Russen.


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Die Schweiz spürt davon nichts, der Milchmarkt ist in den letzten Jahren bedeutend weniger stark gewachsen. Ausserdem stocke der Absatz im Export, sagt Kurt Nüesch.


Live Ticker

Die Preise im Moment sind tief, dennoch gehen die Experten grundsätzlich davon aus, dass die Milchmenge insgesamt pro Jahr um 2% steigen muss.


Live Ticker: Die internationale Marktlage

Kurt Nüesch präsentiert gewohnt nüchtern die aktuelle Lage auf den internationalen Märkten. Daneben informiert er über die politischen Rahmenbedingungen, Swissness und Suisse Garantie und über die Qualitäts- und Mehrwertstrategie.


Live Ticker

Die Delegierten aus dem Bündnerland sind mittlerweile eingetroffen. Das Protokoll wird ohne Wortmeldung genehmigt. Direktor Kurt Nüesch informiert jetzt über die laufenden Geschäfte.


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Hanspeter Kern bedankt sich zum Abschluss seiner Rede bei allen Delegierten. «Die SMP lebt.» Obwohl es nicht ganz einfach war, haben wir gegen aussen ein starkes Bild abgegeben.»


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Kern geht davon aus, dass sich der Trend für 2017 ab Mitte Jahr abzeichnen wird. Ziel müsse es sein, die besten realistischen Massnahmen herauszuschälen und deren Umsetzung zu überprüfen.»


«Noch nicht am Ende des Tunnels»

«Fällen wir doch heute die richtigen Entscheide gemeinsam», fordert Hanspeter Kern die Delegierten auf. «Ich appelliere an Euch alle, die heute gefällten Entscheide zuhause mitzutragen».


Live TIcker: Basismarketing

Es sei ein Riesenerfolg gewesen, welcher den Absatz stimuliert habe und die Konsumenten und Konsumentinnen für Schweizer Milch sensibilisiert habe.


Live Ticker: Basismarketing

Kern betont die Wichtigkeit des Basismarketings. «In kürzester Zeit wurde im letzten Jahr die Promotion 'Swiss Milk Inside' auf die Beine gestellt.»


Zusammenhalt

Hanspeter Kern beschwört den Zusammenhalt. «Wir sind angewiesen auf Eure starken Organisationen». In diesem Sinne unterstütze er Vorhaben wie die Fusion der Miba und der Nordostmilch sehr.


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«Aber obwohl das im Moment kein Trost kein Trost ist, bin ich überzeugt, dass uns genau das in der Zukunft auch zu Gute kommen wird, weil wir besser auf künftige Herausfoderungen vorbereitet sein werden.»


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«Wir werden im Moment zwar schmerzhaft gezwungen, uns an diesen international geprägten Markt auszurichten».


Wellental

Die Aufgabe des Euro-Mindestkurses habe den Schweizer Markt erschüttert, sagt Kern. «Ehrlich gesagt habe ich nicht erwartet, dass das Wellental so tief und vor allem so breit werden wird».


Noch schwieriger als 2015?

Hanspeter Kern geht von einer noch schwierigeren Situation im Vorjahr aus, wie er sagt. «Ich bin grundsätzlich Optimist, es ist aber meine Pflicht als Präsident der SMP, die Sachlage ehrlich darzustellen», sagt er.


«Es gibt nicht die Massnahme»

«Es gibt sie nicht, die einzige, wahre Massnahme, welche den Milchpreis hochschnellen lässt», hält Kern fest. Es müsse ein Bündel von kleineren Massnahmen sein. «Das ist Knochenarbeit!», sagt Kern.


Eröffnungsrede

Die Delegiertenversammlung hat begonnen. Wegen einer Zugverspätung seien die Delegierten aus dem Bünderland noch nicht da, erklärt SMP-Direktor Hanspeter Kern.


In 10 Minuten gehts los

Die Delegiertenversammlung der Schweizer Milchproduzenten findet heute im Kongresszentrum Bea Expo in Bern statt. Um 10 Uhr geht es los. Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.