Wohnen
Publiziert: 15.04.2017 / 06:37
Ein Stück Heimatgefühl in zartem Stoff

Die beiden innovativen Engadiner Unternehmerinnen Laurent-Domenig und Domenica Tischhauser-Gisep lancierten Ende 2016 die Sgrafits Engiadinais - Tischwäsche und Accessoires aus feinster Baumwolle mit traditionellen Sgraffito-Motiven verziert.

Neue und kreative Produkte, die Traditionelles vereinen. Auf diese spezielle Idee kamen Heidi Laurent-Domenig und Domenica Tischhauser-Gisep, zwei Unternehmerinnen mit Sinn für das Kreative und Schöne.  
Heidi Laurent-Domenig führt zusammen mit Lidia Domenig seit zehn Jahren die Butia Schlerin Café creativ in Sent – das grösste Keramikmalstudio mit kleinem Café im Engadin. Sie bemalt Porzellangeschirr mit Sgraffito-Motiven, die man im Engadin als traditionelle Dekoration bei zahlreichen Häuserfassaden kennt. Die  Produktauswahl ist gross, über 400 Rohlinge stehen zur Verfügung.


Domenica Tischhauser-Gisep ist in Scuol aufgewachsen, wohnt aber mittlerweile in Teufen AR. Sie leitet die Stoffweberei Mira X Stoffe in Bühler AR. Das Unternehmen gehört zur Tisca Tiare, einer unabhängigen, familiengeführten, international tätigen Unternehmensgruppe, die sich auf die Produktion von verschiedenen Stoffen, Teppichböden, Textilien für den Transport-
bereich sowie auf textile Sportbodenbeläge fokussiert.


Kunstvolles aus feinem Stoff


Vor einigen Monaten trafen sich die beiden Unternehmerinnen zum Abendessen und sprachen über das Porzellan Engiadinais. Dabei entstand auch die Idee für ein gemeinsames Angebot: eine Tischwäsche-Kollektion im Sgraffito-Design.


Das Sortiment umfasst derzeit acht Artikel. Angefangen von Servietten über Tischläufer und Tischtücher bis hin zum Dekokissen und Picknickbeutel. Daneben werden Arvensäckchen und Kirschsteinkissen angeboten. Die dafür verwendeten Satin-Stoffe bestehen aus 100 Prozent Baumwolle. Sie werden in Jacquardtechnik hergestellt. Bei dieser speziellen Webart werden die Sgraffito-Muster in den Stoff gewebt.

Originell und traditionell

Produziert werden die Artikel laut einer Medienmitteilung ausschliesslich in der Schweiz. Speziell ist auch, dass jeder Artikel einen Engadiner Namen hat. Beispielsweise putzt man sich mit Seraina und Andri, den beiden Servietten, den Mund. Die Tischläufer Ursina und Duri sind bei jedem stilvollen Essen dabei. Und die beiden Dekokissen Mazzina und Linard sind durchaus auch für eine Kissenschlacht zu haben.

Grosser Wert auf Qualität


«Unser Ziel ist es, hochwertige Tischwäsche und Accessoires zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten», betont Domenica Tischhauser. Die Qualität spielt dabei eine grosse
Rolle. Schliesslich soll der Kunde lange Freude an den Produkten haben.

Traditionen aufrechtzuerhalten ist den beiden Engadinerinnen ebenso wichtig. «Die Sgrafits Engiadinais vermitteln deshalb auch ein bisschen Heimatgefühl», sagt  Heidi Laurent. Dafür sorgen die traditionellen Sgraffito-Motive, die sie mit viel Leidenschaft herstellt.

Mit der originellen Tischwäsche und den verschiedenen Accessoires können sich nicht nur Einheimische, sondern auch Feriengäste ein Stück Engadin mit nach Hause nehmen – Heimweh nach Graubünden inklusive.

Susi Rothmund

Weitere Informationen: www.sgrafitsengiadinais.ch und www.tiscathings.ch


Ähnliche Artikel

Hauswirtschaft: «Putzen kann glücklich machen»

Junge Frauen bekommen in der Bäuerinnenausbildung Freude am Putzen. Es gibt aber auch Bäuerinnen mit Putzfrau.
17.01.2018

Eine Beschäftigung fürs Gemüt

Zeichnen war in der Schule das liebste Fach von Marianne Aeschbacher-Bähler. Im November machte die Bäuerin im umgebauten Kuhstall eine Bilderausstellung.
10.01.2018
Keine Kommentare

Ihr Beitrag wird überprüft. Beleidigende, rassistische, nicht in Schriftsprache verfasste oder nicht sachbezogene Beiträge werden gelöscht.