Schweiz-International,Pflanzenbau
Publiziert: 12.10.2017 / 15:43
IP-Suisse verbietet Glyphosat

Wie IP-Suisse in einer Information an ihre Getreideproduzenten schreibt, ist der Einsatz von Glyphosat im Label-Getreidebau künftig nicht mehr erlaubt.

Der Druck, auf den Einsatz von Herbiziden mit Glyphosat zu verzichten, nehme weiter zu, schreibt IP Suisse. Man habe daher in Absprache mit den Marktpartnern und da mittlerweile Alternativen zum Glyphosateinsatz verfügbar seien die Richtlinien angepasst. Der Einsatz von glyphosathaltigen Herbiziden ab der Ernte der Vorkultur bis zur Ernte der Hauptkultur (IP-Suisse Getreide) wird verboten. Die Änderung der Richtlinien tritt auf die Aussaat 2018 in Kraft.

Für Produzenten, bei denen ein Einsatz von Glyphosat unumgänglich sei, besteht die Möglichkeit, eine Sonderbewilligung bei der Geschäftsstelle zu beantragen.

Getreideproduzenten gesucht

Darüber hinaus sucht IP-Suisse dringend neue Produzenten und zusätzliche Brotgetreideflächen für das kommende Jahr, um die Nachfrage des Marktes abzudecken.

pd

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Kommentare
Daniela Habegger - 12.10.2017 19:29:25
Endlich gibt es ein Verbot für die Anwendung von Glyphosat, wenn auch \'nur\' in der Schweiz. Eigentlich ist es ja bedenklich, dass ein Verbot überhaupt notwendig ist, denn ich gehe davon aus, dass unsere Landwirte verantwortungsvolle, informierte und gut dokumentierte Berufsleute sind und daher ein Verbot überflüssig sein sollte.
Lauper - 12.10.2017 22:53:52
Sehr geehrte Frau Habegger Wie einseitig Ihr (Frau Habegger) Kommentar ist, zeigt alleine dass IP - Suisse sich verantwortlich macht für zukünftige Erosion und Verschlämmung. Denn aktiver Bodenschutz kann nur mit weniger Bodenbearbeitung und Diesel erreicht werden! Denn jeder mechanische Bodeneingriff und sei er noch so flach zerstört respektive stellt den natürlichen Bodenaufbau um Jahre zurück!

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