Schweiz-International
Publiziert: 13.09.2017 / 16:59
Neuer Elefantenbulle fühlt sich in Basel wohl

Der Mitte Mai im Zoo Basel eingetroffenen Elefantenbulle Jack hat erste "Dates" mit den Elefantendamen hinter sich. Nachwuchs zeichnet sich indes derzeit noch nicht ab.

Das Einleben des aus einem ungarischen Zoo stammenden Bullen verlief bislang sehr positiv, wie Kurator Adrian Baumeyer am Mittwoch vor den Medien sagte. Der erste Rüsselkontakt durch die Gitterstäbe und Tore zwischen dem 24-jährigen Jack und den vier Elefantendamen habe es bereits in den ersten Tagen gegeben.

Der Zoo Basel liess in der Folge schon in der ersten Woche die beiden jüngsten Kühe Maya (23) und Rosy (22) zum Bullen. Etwas später folgten Leitkuh Heri (42) und Ende August die mit 46 Jahren älteste Elefantendame Malayka. Zu nennenswerten Zwischenfällen sei es bisher nicht gekommen. Jack gehe mit den Kühen sehr behutsam um.

Die im März eröffnete Anlage Tembea bietet gemäss Baumeyer den Tieren Möglichkeiten, sich zu verstecken oder zurückzuziehen. Insgesamt hat die Anlage eine Fläche von mehr als 5000 Quadratmetern. Damit die Elefantenkühe wieder zur Ruhe kommen, werden Bulle und Kühe zudem derzeit in der Nacht noch getrennt.

Nachwuchs ist trotz der positiv verlaufenden Integration von Jack derzeit noch nicht in Sicht, wie Baumeyer sagte. Elefantenkühe sind nur während des sogenannten Östrus rund alle vier Monate für einige Tage befruchtungsfähig. Die Tragzeit bei afrikanischen Elefanten dauert rund 22 Monate. Bulle Jack war 2015 in Ungarn erstmals Vater geworden.

sda

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