Im Rahmen der laufenden Wintersession haben der Stände- und der Nationalrat über das Bundesbudget für das kommende Jahr sowie über den Aufgaben- und Finanzplan 2025 bis 2027 debattiert. Dabei wurden auch die Mittel für die Landwirtschaft besprochen. Aktuell befindet sich die Vorlage in der Differenzbereinigung.
Gürtel wird bei den Direktzahlungen nicht enger geschnallt
Wie die Nachrichtenagentur SDA berichtet, werden die Direktzahlungen für die Bäuerinnen und Bauern auf dem gleichen Niveau belassen wie 2023. Damit werden auch im kommenden Jahr rund 2,8 Milliarden Franken zu diesem Zweck budgetiert. Damit erteilt das Parlament den Sparplänen des Bundesrates eine Absage: Dieser wollte im Bereich Direktzahlungen knapp 55 Millionen Franken sparen.
Bei Wein, BLW und Zuckerrüben wird weniger stark gekürzt
Weiter berichtet die SDA, dass der Bundesrat zwischen 2025 und 2027 bei der Absatzförderung für Schweizer Wein sparen wolle. Budgetkürzungen müsste gemäss diesen Plänen auch das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) bei den Ausgaben im Bereich der Schädlingsbekämpfung in Kauf nehmen. Doch auch diese Pläne des Bundesrates goutierte das Parlament nicht und reduzierte gemäss der Mittelung die Kürzungen. Darüber hinaus wollte der Bundesrat eine Senkung der Beiträge an die Zuckerrübenproduzenten vorsehen, das Parlament schraubte hingegen auch diese herunter.
Keine Änderungen bei Herdenschutz und Rassenförderung
Gleich viel Geld wie 2023 will das Parlament für den Erhalt von Schweizer Nutztierrassen sowie für den Herdenschutz budgetieren. Diese Massnahmen hätten im Vergleich zur bundesrätlichen Vorlage Mehrausgaben von rund 17 Millionen Franken zur Folge, heisst es in der Mitteilung.