Heute sind es 1,8 Prozent. Insgesamt gibst es sechs solche Bundesinventare: Trockenwiesen und -weiden, Hochmoore, Flachmoore, Auen, Amphibienlaichgebiete und Moorlandschaften. Es seien wichtige Instrumente des Bundes für die Erhaltung der natürlichen Lebensräume in der Schweiz und der dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten, schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung vom Freitag.

Die flächenmässige Ausdehnung betrifft vor allem Amphibienlaichgebiete und Auen. Bei den zusätzlich geschützten Gebieten handelt es sich laut Bundesrat zu einem grossen Teil um Biotope, die bereits auf regionaler Ebene oder privatrechtlich geschützt sind. Diese geniessen mit der Aufnahme in die Bundesinventare künftig einen einheitlichen Schutz und einen besseren Unterhalt.

Zusätzliche Mittel dafür hat der Bundesrat mit dem Anfang September verabschiedeten Aktionsplan Biodiversität freigemacht. Für diesen stellt der Bund zunächst 80 Millionen Franken pro Jahr zur Verfügung.

sda