Menschen in der Landwirtschaft sind häufiger von einem Burn-out betroffen als der Durchschnitt der Bevölkerung. Deshalb widmete die Ostschweizer Fachhochschule (OST) dem Thema ein Forschungsprojekt. Teil davon war eine Umfrage bei 368 bäuerlichen Personen.

Eine Frage war, welcher Kommunikationskanal bei Überlastung bevorzugt wird. Der Sieger war dabei das Gespräch mit einer Beraterin oder einem Berater auf dem Betrieb, gefolgt vom Telefonat mit einer Beratungsstelle. Danach folgte der Arztbesuch. Wenig gefragt scheint ein Austausch mit Gleichgesinnten im Internet.

Landwirtschaftlicher Bezug wichtig

«Welche Faktoren sind Ihnen bei einem Hilfsangebot wichtig?», lautete eine der Fragen in der Online-Umfrage. (Bild: Quelle OST / Grafik Matthieu Induni/BauernZeitung)

Eine weitere Frage war, welche Faktoren den Befragten bei einem Hilfsangebot wichtig seien. Die Top 3 waren Vertrauen, Bezug der Beratenden zur Landwirtschaft und zuverlässige Unterstützung. Auf dem letzten Platz landete die Ausbildung der Beratenden.