Dossier
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Krieg in der Ukraine
Am 24. Februar 2022 ist mit Russlands Angriff auf die Ukraine der erste Krieg in Europa seit 1945 ausgebrochen. Wie sich das auf die Landwirtschaft und die Versorgungssicherheit in der Schweiz sowie der ganzen Welt auswirkt, lesen Sie im Dossier.
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Ukraine
«Mein 30-jähriges Geschäft wurde in einem Augenblick zerstört»
Vor dem Krieg in der Ukraine produzierte Adam Melnik Gemüse und verarbeitete Teile davon in der eigenen Fabrik zu Konserven und Saft. Nach der russischen Invasion ist vom Geschäft nichts mehr übrig.
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Ukraine
«Als Vergeltung zerstörten sie die Farm»
Zu Beginn des russischen Angriffskrieges besetzten russische Truppen das Land des Getreidebauern Serhii Iakovenko. Nach einigen Tagen zogen sie ab und hinterliessen eine zerstörte und verminte Farm. Iakovenko, der auf 2000 Hektaren Getreide produziert, baut sie wieder auf. Wie er das Getreide künftig für den Weltmarkt exportiert, ist offen.

Wiederaufbau in der Ukraine
«Es geht um die Rettung der besten Ackerböden der Welt»
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine verursacht grosse Schäden an Agrar- und Kulturlandschaften. In befreiten Gebieten laufen erste Projekte zur Bodensanierung an. Auch Schweizer Institutionen sind beteiligt.

Hausarbeit
Haushaltsführung für Geflüchtete
Regula Böhi, Präsidentin des Thurgauer Landfrauenverbands, besuchte ein Pilotprojekt für Ukraine-Flüchtlinge. Mit einer Weiterbildung in Hausarbeit und Betreuung gibt das Thurgauer Rote Kreuz damit Flüchtlingen eine Perspektive.

Welthandel
Die internationalen Getreidepreise fallen seit Anfang Jahr
Dass die internationalen Weizenpreise in Amerika und Europa weiter sinken hat unter anderem mit der Verlängerung des Getreide-Abkommens zwischen Russland und der Ukraine zu tun. Die globale Weizenmenge ist stabil oder leicht steigend. Das wirkt sich positiv auf die Ernährungssituation aus.
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Bio-Exporte
Bio-Ukraine – Widerständig und produktiv trotz Angriffskrieg
Im Kriegsjahr 2022 bewies die ukrainische Biobranche mit einem Exportwachstum ihre Widerstandsfähigkeit.
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Ukraine
Krieg wirkt sich langfristig auf die Landwirtschaft aus
Die indirekten Effekte des Kriegs in der Ukraine für die Schweizer Landwirtschaft sind massiv – auch wenn die Mehrkosten letztes Jahr tiefer ausgefallen sind als befürchtet. Eine Entspannung ist nicht in Sicht.
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Invasion
Ein Jahr Krieg in der Ukraine: Ständig droht Gefahr, auch im Feld
Vor einem Jahr ist die russische Armee in die Ukraine einmarschiert. Die Ziele hat sie zwar nicht erreicht, aber die Invasion hat verheerende Auswirkungen, auch für die Landwirtschaft.
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Ukraine-Krieg
Ein Anruf veränderte das Leben der Madiswiler Tierärztin Natalia Politova: «Plötzlich bist du in der Apokalypse»
Vor bald einem Jahr hat Russland die Ukraine angegriffen. Seither hilft Natalia Politova, Tierärztin aus dem Oberaargau, ihren Landsleuten, so gut sie kann.
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Krieg in der Ukraine
Moritz Stamm kämpft in der Ukraine um seine Existenzgrundlage: «Es droht ein Super-GAU»
Der Schaffhauser Moritz Stamm bewirtschaftet in der Ukraine 3000 ha. Er baut Raps, Mais, Weizen und Sonnenblumen an, doch die Ernte droht momentan in seinen Lagern zu vergammeln. Doch das ist nur eines der zahlreichen Probleme, mit denen der Landwirt zurzeit zu kämpfen hat.

Krieg
Die Ukrainer Ira und Vlad blicken in eine unsichere Zukunft
Die Geschwister Ira und Vlad weilen für unbestimmte Zeit in der Schweiz – solange in der ukrainischen Heimat der Krieg tobt, ist kaum an eine Rückkehr zu denken. Auf dem Riedenholzhof in Zürich haben die beiden bei Küchlers ein temporäres Zuhause gefunden.

Ukraine
Der Getreidekorridor ist nicht mehr gesichert
Russland kündigt die Vereinbarung, Getreide über die Schwarzmeerhäfen ausliefern zu können. Das hat für Millionen von Menschen verheerende Folgen.

Getreideexporte
Drei ukrainische Häfen sind wieder geöffnet
Noch immer lagern Unmengen an Getreide in der Ukraine. Nun können dank internationaler Verhandlungen drei erste Häfen wieder öffnen. Wann aber Getreide exportiert werden kann, ist fraglich.

Ukraine-Krieg
Von der Ukraine als Erntehelferin in die Schweiz: «Vor dem Krieg hatte ich viele Pläne. Davon ist nicht viel übrig»
Russlands Angriff auf ihr Heimatland hat für Andriana Sobchuk alles verändert – und die 30-jährige Ukrainerin als Erntehelferin in die Schweiz gebracht.
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Gastbeitrag
«Spiel mir das Lied vom Tod»
Unser Gastautor Martin Haab äussert sich zum Krieg in der Ukraine und zu den Konsequenzen für die globale Ernährung. Bei den Bildern von zerstörten Bauernhöfen fühlt er sich an einen Italowestern aus dem Jahre 1968 erinnert.
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Gastbeitrag
Was, wenn es einfach nichts mehr gibt?
Unsere Autorin ist überzeugt, dass wir auf inländische Produkte setzen müssen. Nicht nur kurzfristig, sondern auf lange Sicht.
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Gastbeitrag
Die Rohstoffdrehscheibe Schweiz hadert angesichts des Ukraine-Kriegs mit ihrer Rolle
Silvie Lang, Expertin für Agrarrohstoffhandel bei Public Eye, erklärt die gewichtige Rolle der Schweiz im internationalen Handel. Angesichts dessen sollte unser Land aktiv werden, findet sie, anstatt in ihren Augen zynische Warnungen auszusprechen.
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Analyse
Das Unfassbare fassbar zu machen, ist kaum machbar
Als Zeitung stellt sich der Redaktion immer die Frage, wie wir informieren. Gerade bei tragischen Ereignissen ist es schwierig, darauf eine gute Antwort zu finden, erklärt Redaktorin Simone Barth.

Erste Schockstarre ist gewichen
Schweizer Milchbetrieb in der Ukraine leistet Unterstützung für die Notleidenden
Die Kühe auf dem Betrieb Zoloti Luky produzieren gut, und das Saatgut ist teilweise gefunden. Die beiden Schweizer Mitbegründer schildern, wie sie Milchprodukte vom Hof in kriegsversehrte Gebiete bringen.
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Krieg in der Ukraine
Der BLW-Chef zur Versorgungslage: «Es ist ein schmaler Grat»
Die Ernährungssicherheit ist durch den Krieg in der Ukraine und die Corona-Krise in den Vordergrund gerückt. BLW-Direktor Hofer sieht keine Gefahr für die Versorgung und erinnert an die Überschussproblematik.

Trotz fruchtbaren Böden
Ukraine könnte wegen Krieg die Hälfte ihrer Ernte einbüssen
Wegen des russischen Angriffskriegs könnte in der Ukraine nach Einschätzung der ukrainischen Regierung die Hälfte der jährlichen Ernte ausfallen.
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Gastbeitrag
Und plötzlich ist Versorgungssicherheit wieder ein Thema
Der Krieg in der Ukraine macht uns fassungs- und hilflos. Die Versorgung der Schweiz sei durch die drohende Ernährungskrise nicht direkt betroffen, schreibt unser Gastautor. Als Nettoimporteur müssten wir aber unsere Verantwortung übernehmen und die Lebensmittelproduktion nicht weiter schmälern.

Neue Info-Webseite
Das BLW macht klar, woher die Schweiz Futtermittel und Dünger bezieht
Im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine veröffentlicht das Bundesamt für Landwirtschaft Zahlen zu Importen von Dünger- und Futtermitteln. Diese sind zwar zum Teil hoch, stammen aber – wenn überhaupt – nur zu kleinen Teilen aus Russland und der Ukraine.
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Versorgungssicherheit
Keine Anbauschlacht, aber ein Überdenken des Systems
Die Diskussion um die Versorgungssicherheit wurde durch den Ukraine-Krieg neu entfacht. Vier Ostschweizer Bauernverbandsvertreter äussern sich zum Zielkonflikt zwischen Ökomassnahmen und Nahrungsmittelproduktion und sagen, was sie vom Plan Wahlen 2.0 halten.
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Krieg in der Ukraine
Die EU lässt auf 4 Mio ha Ökoflächen Ackerbau zu, aber Deutschland bremst
Um die Ernährungssicherheit zu gewährleisten, erlaubt die Europäische Kommission die Umnutzung ohne Direktzahlungseinbussen. Ob und wie das in den Ländern umgesetzt wird, ist aber noch offen.

Wegen Krieg in Ukraine
4 Millionen Hektaren Umweltschutz-Flächen gehen in der EU in Produktion
Die EU-Kommission hat mitgeteilt, dass künftig auf für Umweltschutz vorgesehenen Ackerflächen Nahrungs- und Futtermittel angebaut werden können. Das stösst auf Kritik.
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Analyse
Der Krieg zeigt es uns erbarmungslos: Die Agrar-Insel Schweiz ist eine Illusion
Der Krieg in der Ukraine und dessen Folgen führen uns schonungslos vor Augen, wie Auslandabhängig wir sind. In dieser Situation ist es wichtiger denn je, seine Kosten zu kennen und diese im Griff zu haben, schreibt Chefredaktor Adrian Krebs.

Zwischennutzung nach Konkurs
Auf dem Schwand sollen bis zu 70 Flüchtlinge aus der Ukraine untergebracht werden
Eine Zwischennutzung für die Gebäude der Bio Schwand AG, über die Ende Januar der Konkurs eröffnet wurde, hat sich ergeben. Am Mittwoch seien dort die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine einquartiert worden, berichtet «Der Bund».

Krieg in Europa
«Es gibt grad keinen Angriff, wir können reden»: Ukrainische Bauern im Krisenmodus
Luftalarme und fehlender Nachschub prägen derzeit den Alltag ukrainischer Bauern. Zwei Landwirte erzählen vom Krieg und den Logistikproblemen kurz vor der Frühjahrssaat.

Ukraine
So kann die Versorgung gesichert werden, ohne von Düngerimporten abhängig zu sein
Die Schweizer Versorgung soll gesichert werden, indem gesunde Produktionsgrundlagen erhalten werden, so die Agrarallianz. Der Ukraine-Konflikt dürfe nicht dazu missbraucht werden, eine Intensivierung der inländischen Produktion zu fordern.

Agrarpolitik
«Ernährungssicherheit statt Blüemliwiesen»: SVP will aufgrund des Kriegs neue Anbauschlacht
Die grösste Partei hat ihre Positionen für einen «Plan Wahlen 2.0» vertieft. Sie plädiert für die Rücknahme von Biodiversitäts-Massnahmen und deren Ersatz durch produktionsfördernde Direktzahlungen. Die Erfolgsaussichten sind gering.

Krieg in der Ukraine
Agrarökonom befürchtet bis zu 100 Millionen Hungernde durch Krieg
Im schlimmsten Fall könnte der Krieg in der Ukraine nach Worten des deutschen Agrarökonomen Matin Qaim bis zu 100 Millionen Menschen in den Hunger treiben. Aus Russland und der Ukraine kämen etwa ein Drittel des weltweit gehandelten Weizens.

Krieg in der Ukraine
Bauer Peter Murri hilft in der Ukraine: «Diese unsinnige Brutalität kränkt mich»
Das Hilfswerk des pensionierten Landwirts Peter Murri hilft seit Jahren in der Ukraine. Auch jetzt – im Krieg. Währenddessen erbeuten Bauern immer wieder russische Panzer.

Die Glückskette sammelt
Der Schweizer Bauernverband spendet 35'000 Franken für die Ukraine
Am heutigen nationalen Spendentag beteiligen sich auch der SBV und seine Dienstleistungsunternehmen. Man sei über das grosse und völlig unnötige menschliche Leid sehr betroffen.

Ab 15. März
Bund senkt wegen Ukraine-Krieg Einfuhrzölle für Futtermittel
Wegen des Krieges in der Ukraine steigen die Preise für Futtermittel massiv. Der Bund senkt deswegen die Einfuhrzölle für diese Produkte.

Ukraine
«Es ist ein Albtraum»: Schweizer Milchbetrieb in der Ukraine ringt mit den Folgen des Kriegs
Seit 2007 betreiben zwei Schweizer Agrotechniker in der Ukraine einen Milchbetrieb mit gut 200 Kühen. Sie befinden sich im Krisenmodus und sammeln Geld, um ihr Umfeld in der Ukraine zu unterstützen.

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